Die Entwicklung neuer Gebiete für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Naturschutz/Umweltschutz ist sehr auf die Begleitung durch die Öffentlichkeit angewiesen. Akzeptanz hängt im großen Umfang vom „Verstehen“ eines neuen Fachgebietes bzw. neuer Ergebnisse der Wissenschaft und von der Art seiner Aussagen und Anliegen ab, sowie vom „Behalten“ der wichtigsten mitgeteilten Inhalte. Das Langzeit- gedächtnis des Menschen speichert Wissen besonders lang und nachhaltig, wenn es auch im Zusammenhang mit positiven, emotionalen Komponenten Wissen und Eindrücke speichern kann. Emotionale Bezüge können zu Problemen besonders gut im Zusammenhang mit experimentellen Erläuterungen, Führungen zu zentralen Punkten der Information und Veranstaltungen mit viel interaktiven Abläufen vermittelt werden. Deswegen spielt im Werdegang von Ökotechnologie und Bionik und deren Vorlauf die Angewandte Ökologie/Küstenökologie und die Naturschutz-Bildung für die Führung und sachbezogene Erläuterung am Standort des Forschens und der Wissensfindung gerade für kleine, nominell übersehbare Gruppen eine Rolle. Vorlesungen, Praktika, Seminare und zahlreiche andere Veranstaltungs- Typen hat Professor Heydemann in Kombination mit zahlreichen Vorträgen zu den Themen der Ökologie, der Angewandten Ökologie und vieler Bereiche im Kontext zu diesen großen Wissenschaftsfeldern abgehalten. Alle diese Veranstaltungen führten später zu dem Gebiet der “Ökotechnologie und Bionik”, das heute die NICOL-Stiftung als einen der wichtigen Schwerpunkte der Förderung ansieht. An Themen der Lehrveranstaltungen der letzten 20 Jahre - auch während der Minister-Zeit hat Professor Heydemann Lehrveranstaltungen abgehalten und Doktoranden betreut bzw. Doktor-Prüfungen abgenommen - wird auch der pädagogische Inhalt des heutigen ZMTW orientiert. Das Bildmaterial zeigt beispielhaft die verschiedenen Ansätze der Bildungsveranstaltungen, die von Professor Heydemann und Mitarbeitern durchgeführt worden sind, auf. Dabei spielen neben Hochschulen auch die allgemeinbildenden Schulen und Berufschulen sowie die Lehrerfortbildungen eine wichtige Rolle. Bildung zur Bionik und Nachhaltigen Entwicklung Beispiele der Methodik: Schule, Hochschule, Wirtschaft, Wissenschaft Führungen, Veranstaltungen, Exkursionen, Workshops Interaktives Großmodell: Die 100 häufigsten Blütenpflanzen-Arten in Deutschland in der Reihenfolge der Häufigkeit von 1-100. (Aufgrund von Arbeiten des Bundesamtes für Naturschutz). Führung einer Klasse zum aquatischen Ökosystem “Nährstoffreicher Weiher”. Methodik: Probenentnahme von Ponton-Brücke.    Standort: ZMTW, Nieklitz Erläuterung der funktionellen Bedeutung unterschied- licher Holz-Dichten im Wasser-Demonstrationsbecken des Zukunftszentrums durch Prof. Heydemann – gegenüber ehermaligen leitenden Funktionsträgern des Natur- und Umweltschutzes in Schleswig-Holstein. Führung einer Gymnasium-Klasse und Leistungskurs “Biologie” durch Dipl.-Biologen Reinke im Zukunftszentrum. Gezeigt werden die gefährdeten Biotope “Binnendünen” und “Alte Dorfsteinmauer”.